Laufzeitumgebung für Featurekonto-Modelle

Die Laufzeitumgebung ist ein mächtiger, regelbasierter Softwareservice für die Verarbeitung der Featurekonto-Modelle. Er ist in nahezu jede Softwareumgebung integrierbar.

Die fachlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen der unterstützten Finanzprodukte werden ausschließlich über die Featurekonto-Modelle beigesteuert.

Es stehen zwei Arten von Laufzeitumgebungen zur Verfügung, eine generische Laufzeitumgebung, die sofort verwendet werden kann, indem die Modelle dynamisch geladen werden und die Generierung von Finanzprodukt-spezifischen Laufzeitumgebungen mit Hilfe der Applikationsplattform KonTra.

"Modellierte Finanzprodukte sind sofort verwendbar!"


Integrierbarkeit

Die Laufzeitumgebung ist vollständig in Java implementiert und lässt sich somit in jede Java-basierte Anwendung direkt einbinden. Unterschiedliche Adapter wie z.B. ein Web-Service erlauben die Integration auch in beliebige andere Programme.

Eine besondere Variante stellen die Adapter in Form einer DB2- und Oracle-StoredProcedure dar. Einzige Voraussetzung für die Integration sind dann, dass das jeweilige Programm eine solche StoredProcedure verwenden kann. Das Datenbanksystem übernimmt in diesem Fall die Skalierung und steuert lastabhängig wie viele JVM's zum Einsatz kommen.

Beispiel: Synchrone Einbindung in Cobol-Batch-Programme unter IMS auf einem System/z mit z/OS.



Datenhaltung

Die Laufzeitumgebung besitzt einen eigenen generischen, mandantenfähigen Datenhaushalt, der für alle modellierbaren Finanzprodukte die Speicherung der Konten mit allen Salden und Kennzahlen, der Umsätze und ggf. entstehender Posten übernimmt.

Die Hoheit über die Transaktion im Zuge der Verarbeitung eines Umsatzes liegt stets beim aufrufenden Programm. Dort wird letztendlich entschieden, ob die verarbeiteten Daten gespeichert oder wieder verworfen werden.