KonTra Kernel

Der KonTra-Kernel ist eine mächtige, regelbasierte Softwarekomponente für die Disposition, produktspezifische Verarbeitung und Buchung der Umsätze beliebiger Bankprodukte. Er ist in nahezu jede Softwareumgebung integrierbar. Die Eigen- schaften und Verhaltensweisen der unterstützten Bankprodukte werden dabei vollständig konfiguriert.



Integrierbarkeit

Der KonTra-Kernel ist vollständig in Java implementiert und lässt sich somit in jede Java-basierte Anwendung direkt einbinden.

Mit Hilfe einer kleinen Zusatzkomponente, dem DB2-StoredProcedure-Adapter, ist der KonTra-Kernel auch in beliebige andere Programme einfach integrierbar. Einzige Voraussetzung dabei ist, dass das jeweilige Programm eine Stored Procedure von DB2 verwenden kann. DB2 übernimmt in diesem Fall die Skalierung und steuert lastabhängig wie viele JVM's zum Einsatz kommen.

Beispiel: Synchrone Einbindung in Cobol-Batch-Programme unter IMS auf einem System/z mit z/OS.



Konfigurierbarkeit

Die Regeln für die fachliche Verarbeitungslogik basieren vollständig auf Featurekonten®, einem neuen Verfahren zur Beschreibung von Bankprodukten und Steuerverfahren.

Die Konfiguration (Customizing) dieser Regeln erfolgt mittels einer sehr einfachen grafischen Notation, bei der Buchungen auf T-Konten beschrieben werden.

Beispiele:

  • Kontokorrentkonten mit Limiten, Vormerkungen, Toleranzbeträgen und postlaufrelevanten Fristen
  • Sparkonten mit Betragskündigungen, Sperrfristen, Freibeträgen und Mindestraten
  • Darlehen mit Überwachung der Ratenzahlungen und Sondertilgungen
  • Steuerverfahren mit Berücksichtigung der Steuerrelevanz von Beträgen und Berechnung von Steuern
"Modellierte Produkte und Verfahren sind sofort produktiv einsetzbar!"


Datenhaltung

Der KonTra-Kernel besitzt und bedient einen eigenen mandantenfähigen Datenhaushalt für die Speicherung der Konten mit allen Salden und Kennzahlen, die im Rahmen der Verarbeitung geprüft oder fortgeschrieben werden, der Umsätze und ggf. entstehender Posten.

Die Hoheit über die Transaktion im Zuge der Verarbeitung eines Umsatzes liegt stets beim aufrufenden Programm. Dort wird letztendlich entschieden, ob die verarbeiteten Daten auch gespeichert oder wieder verworfen werden.